Aussichtspunkte 17/07/16

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Atzelbergturm bei Ruppertshain / Taunus Auf dem Gipfel des 506,7m hohen Atzelberg im Taunus steht der 30,39m hohe Atzelbergturm. Nach dem Ersteigen der 11 steinernen und 151 hölzernen Stufen bietet...
1 Atzelbergturm bei Ruppertshain / Taunus Auf dem Gipfel des 506,7m hohen Atzelberg im Taunus steht der 30,39m hohe Atzelbergturm. Nach dem Ersteigen der 11 steinernen und 151 hölzernen Stufen bietet sich von der Aussichtsplattform (533,10 Meter ü.N.N.) bei guten Wetterbedingungen ein atemberaubender Blick über den Taunus und in die Rhein-Main-Region. In direkter Nachbarschaft des Atzelbergturms befindet sich ein 98m hoher Fernmeldeturm.

Der erste hölzerne Aussichtsturm wurde 1980 von der Stadt Kelkheim erbaut, nachdem der 1914 erbaute stählende Luisenturm wegen Baufälligkeit 1976 abgerissen wurde.

Am Morgen des 05. August 2008 fiel der Atzelbergturm durch Brandstiftung den Flammen zum Opfer. Die Brandruine wurde abgerissen, nur die Bodenplatte (506,44 Meter ü.N.N.) blieb erhalten.

Nachdem die Finanzierung gesichert war, begann vier Jahren später, am 08. August 2012, der Wiederaufbau des Atzelbergturms. Die Bauarbeiten wurden im Oktober 2012 abgeschlossen. Seit dem bietet der aus märkischer Kiefer errichtete Atzelbergturm seinen Ersteigern wieder eine einmalige Aussicht.

Google Maps: 50°10'30.8"N 8°23'16.4"E


Burgwarte in Bad Soden am Taunus Die Burgwarte ist einem römischen Limesturm nachempfunden. Samstags und sonntags geöffnet. Von einem Parkplatz in der Nähe des Alten Kurparks ist die Burgwarte...
2 Burgwarte in Bad Soden am Taunus Die Burgwarte ist einem römischen Limesturm nachempfunden. Samstags und sonntags geöffnet. Von einem Parkplatz in der Nähe des Alten Kurparks ist die Burgwarte einfach und schnell zu erreichen.
1900 vom Taunusklub errichtet, 1984 saniert und 2008 restauriert, Höhe 10 m.

Google Maps: 50°08'48.0"N 8°30'10.1"E
Dettweiler Tempel bei Falkenstein / Taunus Die Aussicht vom Dettweiler Tempel und dem Felsvorsprung „Teufelskanzel“ in unmittelbarer Nachbarschaft zur Ruine Falkenstein ist grandios. Sie reicht bis zum...
3 Dettweiler Tempel bei Falkenstein / Taunus Die Aussicht vom Dettweiler Tempel und dem Felsvorsprung „Teufelskanzel“ in unmittelbarer Nachbarschaft zur Ruine Falkenstein ist grandios. Sie reicht bis zum Spessart und zum Odenwald.
Der kleine Tempel ist nach dem Lungenfacharzt Peter Dettweiler benannt.
1875 übernahm er die Leitung der damals neuen Heilanstalt Falkenstein, heute Standort des Grand Kempinski Hotels.
1891 errichtete Dettweiler das erste deutsche Sanatorium für bedürftige Lungenkranke.

Google Maps: 50°11'20.9"N 8°28'35.4"E
Eisenbaum bei Flörsheim Eine weitere inspirierende Station an der Regionalparkroute ist der Flörsheimer Eisenbaum mit einer Aussichtsplattform. Der künstlerische Baum macht Stimmchen...
4 Eisenbaum bei Flörsheim Eine weitere inspirierende Station an der Regionalparkroute ist der Flörsheimer Eisenbaum mit einer Aussichtsplattform.
Der künstlerische Baum macht Stimmchen und erzählt seine Geschichte, wenn die Sonne scheint und die Stromversorgung aus den Solarzellen ausreicht. Der Baum ist 18m hoch, misst 13m in der Krone und wiegt 70 Tonnen.

Der Eisenbaum steht in der Flörsheimer Schweiz, die sich zwischen St. Anna Kapelle und der Flörsheimer Warte erstreckt und für das Rhein-Main-Gebiet eher ungewöhnliche Höhenunterschiede zu bieten hat und von daher für Wanderer,
die gerne hin und wieder in die Ferne schauen möchten, sehr reizvoll ist.

Der Eisenbaum, 2007; Beton und Stahl, verzinkt und lackiert; 18 x 13 m, Blätter 70 x 70 cm; Idee: Lorenz Rautenstrauch, Entwurf: Frank Geelhaar, Metallbau: Bernd Dasbach

Google Maps: 50°00'37.7"N 8°23'43.8"E
Flörsheimer Warte Die Flörsheimer Warte wurde im Jahr 1996 für den Regionalpark RheinMain nach einem Wachtturm aus dem 15. Jahrhundert rekonstruiert, einem von vier Türmen, die...
5 Flörsheimer Warte Die Flörsheimer Warte wurde im Jahr 1996 für den Regionalpark RheinMain nach einem Wachtturm aus dem 15. Jahrhundert rekonstruiert, einem von vier Türmen, die Teil der zum Grenzschutz dienenden Landwehr waren.
Diese Grenzanlage sollte Die Nordgrenze des kurmainzischen Territoriums von Kastel, Kostheim, Hochheim und Flörsheim sichern helfen.
Von der Flörsheimer Warte hat man einen herrlichen Blick auf die nahen umliegenden Weinberge, in der Ferne die Skyline Frankfurt am Main und bei sehr guter Fernsicht bis hin zum Odenwald.

Google Maps: 50°01'11.9"N 8°24'12.7"E
Georg-Sparwasser-Tempel bei Eppstein / Ts. An exponierter Stelle im Kriegerwald — in der Nähe des Malerwinkels am Panoramaweg — mit einem herrlichen Ausblick auf Burg und Altstadt von Eppstein lädt der...
6 Georg-Sparwasser-Tempel bei Eppstein / Ts. An exponierter Stelle im Kriegerwald — in der Nähe des Malerwinkels am Panoramaweg — mit einem herrlichen Ausblick auf Burg und Altstadt von Eppstein lädt der Georg-Sparwasser-Tempel zum Verweilen ein.
Er ist entweder vom Bahnhof Eppstein (Parkplätze) oder von der Lorsbacher Straße über den Rödelbergweg zu Fuß zu erreichen (jeweils ausgeschildert).

Der Tempel ist ein Holzrundbau aus Eichenstämmen, die im hiesigen Forst geschlagen wurden. Unten verlaufen Querrundhölzer, und im oberen Bereich befinden sich schräg nach oben verlaufende Rundhölzer, die in der Mitte mit gedrechselten Zapfen abschließen. Das spitz zulaufende Holzdach ist mit Bitumenpappe gedeckt und von einer verzierten Spitze aus Zinkblech gekrönt. Im Innern laden eine Halbrundbank aus Holz und ein Eichentisch zum Picknick ein.

Die Errichtung des Tempels ist der Hessischen Ludwigsbahn-Gesellschaft zu verdanken. Sie erbaute die erste eingleisige Bahnlinie Limburg-Niedernhausen-Höchst-Frankfurt, die am 15. Oktober 1877 eröffnet wurde. Während der Arbeiten erstellte sie auch den Tempel und schenkte ihn der Gemeinde Eppstein. Diese gab ihn in die Obhut des Verschönerungsvereins. 1993 mußte der Tempel von Grund auf erneuert werden, da Ausbesserungsarbeiten nicht mehr ausreichten und Gefahr für die Besucher drohte. Am 20. Juni 1993, während eines Waldfestes, taufte Marga Weber, die Vorsitzende des Verschönerungsvereins, den Tempel auf den Namen des langjährigen Geschäftsführers der Stanniolfabrik und früheren Vorsitzenden des Vereins, Georg Sparwasser. Die Wiederherstellung des Tempels war ein Beitrag des Verschönerungsvereins zu den Feierlichkeiten „675 Jahre Stadtrechte Eppstein 1318 – 1993”.

Google Maps: 50°08'39.9"N 8°22'59.0"E
Goetheturm bei Frankfurt am Main Der Goetheturm ist einer der höchsten hölzernen Aussichtstürme Deutschlands. 1931 ließ ihn Forstamtsleiter Jacobi errichten. Er bietet eine herrliche Aussicht...
7 Goetheturm bei Frankfurt am Main Der Goetheturm ist einer der höchsten hölzernen Aussichtstürme Deutschlands.
1931 ließ ihn Forstamtsleiter Jacobi errichten. Er bietet eine herrliche Aussicht auf den Frankfurter GrünGürtel, die Skyline - und bei gutem Wetter - auch auf das ganze Rhein Main Gebiet.

Geschichte:
Bereits seit 1867 stand an gleicher Stelle ein damals 22 Meter hoher Holzturm. Der ursprüngliche Turm musste nach dem Ersten Weltkrieg wegen Baufälligkeit abgerissen werden.

Der neue Goetheturm wurde 1931 aufgebaut, wofür der jüdische Kaufmann und Kommerzienrat Gustav Gerst 28.000 Reichsmark stiftete. Die Stadt stellte das vom damaligen Oberforstmeister Jacobi ausgesuchte Bauholz, insgesamt etwa 340 m³ Kiefern-, Buchen- und Eichenholz, zur Verfügung.
Die feierliche Eröffnung fand im November 1931 statt – kurz vor Beginn des Goethejahres 1932 anlässlich des 100. Todestages Goethes. Heute hat man durch den Baumbewuchs einen Blick auf die südöstlichen Vororte Frankfurts.

Von 1981 bis 1982 wurde der Turm aufwendig renoviert. Zur Wiedereröffnung wurde am Samstag, dem 8. Mai 1982 ein Fest ausgerichtet. Seither findet das Goetheturmfest des Vereinsrings Sachsenhausen e. V. und der ihm angeschlossenen Vereine einmal jährlich am Fuße des Turms statt.
Termin ist immer der erste Samstag im Mai.

Google Maps: 50°05'24.6"N 8°42'09.1"E
Kaisertempel bei Eppstein/Ts. Der Kaisertempel ist ein klassizistischer Tempel, der auf einem Felsvorsprung am Westhang des Staufen (einem Berg im Taunus, der von Eppstein, Kelkheim und...
8 Kaisertempel bei Eppstein/Ts. Der Kaisertempel ist ein klassizistischer Tempel, der auf einem Felsvorsprung am Westhang des Staufen (einem Berg im Taunus, der von Eppstein, Kelkheim und Hofheim umschlossen wird) steht. Er wurde 1892 bis 1894 vom Verschönerungsverein Eppstein erbaut und besteht lediglich aus der Tempel-Vorhalle mit vier Säulen.

Der Name bezieht sich auf die in der Vorhalle abgebildetet deutschen Kaiser Wilhelm I. sowie seinem Nachfolger Friedrich III. Obwohl zum Zeitpunkt des Bau schon an der Macht, ist Wilhelm II. nicht abgebildet worden. Geehrt werden sollten vielmehr die Einiger des deutschen Vaterlandes, weshalb neben den beiden Kaisern auch noch Reichskanzler Otto von Bismarck sowie Generalfeldmarschall Helmut von Moltke mit Büsten bedacht wurden.

Der 1894 eingeweihte Kaisertempel ist schon von weitem hoch über der Stadt Eppstein zu sehen. Wegen des herrlichen Ausblicks in Richtung Westen auf den Stadtkern von Eppstein samt der Burg Eppstein und die umliegenden Stadtteile war er von jeher ein beliebtes Ausflugsziel. Daher wurde schon zwei Jahre nach der Einweihung neben dem Tempel ein Ausflugslokal eröffnet, das über einen schmalen – seit etwa 2002 asphaltierten – Fahrweg zu erreichen ist. Allerdings sind die wenigen Parkplätze normalerweise nur Besuchern des Lokals zugänglich.

Der Kaisertempel ist Ausgangspunkt mehrerer Wanderwege. Ein nahes Ziel ist der Große Mannstein (Felsen östlich des höchsten Punktes des Staufen), von dem aus man einen gute Aussicht in östliche Richtung über weite Teile des Rhein-Main-Gebietes und die Skyline von Frankfurt hat.

Google Maps: 50°08'25.5"N 8°24'14.3"E