Fotogeschichten 07/09/17

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Frankfurt - Im Wandel der Zeit Letztes Jahr war im Seitengebäude der Deutschen Bank, unweit vom Roßmarkt, eine Sonderausstellung zum geplanten Neubau von 4 Hochhäusern in der Frankfurter…
1 Frankfurt - Im Wandel der Zeit Letztes Jahr war im Seitengebäude der Deutschen Bank, unweit vom Roßmarkt, eine Sonderausstellung zum geplanten Neubau von 4 Hochhäusern in der Frankfurter City.

Zum oberen linken Bild - Das Gebäude der Deutschen Bank am Roßmarkt, zwischen Junghofstraße und Großer Gallusstraße. Hinter dem Gebäude sollen vier neue Hochhäuser entstehen. Der "Schwarze Block" links aus dem Jahr 1971 wird abgerissen. Das Höchste im hinteren Teil des Areals vom Roßmarkt aus gesehen soll 228 Meter hoch werden und Büros und ein Hotel beherbergen.

Das Modell, links unten im Bild, zeigt die vier neuen Hochhäuser im Dreieck zwischen Großer Gallusstraße, Neuer Mainzer Straße, Neuer Schlesingergasse, Junghofstraße und Roßmarkt.

Bild rechts oben ein Plakat von der Ausstellung "Im Wandel der Zeit" im Foyer.

Bild rechts unten zeigt eine Fotomontage, wie nach der Fertigstellung der neuen 4 Hochhäuser es mal aussehen wird.
Die Bauarbeiten werden sich mindestens bis 2020 hinziehen. Über 3.000 Menschen sollen in dem neuen Areal in der Innenstadt arbeiten, gut 1.000 Menschen eine Wohnung finden.
Porsche 911 GT3 aus Legospielzeug Ein Legospielzeug wofür sich auch Erwachsene begeistern können. Das hier gezeigte Modell ist nur ein Ausstellungsstück (diese Grösse war ca. 2m x 1m) und war…
2 Porsche 911 GT3 aus Legospielzeug Ein Legospielzeug wofür sich auch Erwachsene begeistern können.
Das hier gezeigte Modell ist nur ein Ausstellungsstück (diese Grösse war ca. 2m x 1m) und war eine Werbeveranstaltung für den neuen LEGO Technic Kasten von diesem Rennboliden, ausgestellt in einem Kaufhaus.
Die zu kaufende Version hat "nur" die Grösse im Maßstab 1:10, besteht aus 2700 Einzelteilen und die daumendicke Bauanleitung gehört ebenso zum Paket dazu.
Was begeistert hat, war die Detailtreue, angefangen vom Amaturenbrett, Bremsbelägen und vielen anderen Details, die man aus der Nähe bestaunen konnte.
James Rizzi in Bad Soden a.Ts. James Rizzi (1950 - 2011, New York City) hat sich mit seinen fröhlich bunten Arbeiten als einer der populärsten zeitgenössischen Künstler der Pop Art etabliert.…
3 James Rizzi in Bad Soden a.Ts. James Rizzi (1950 - 2011, New York City) hat sich mit seinen fröhlich bunten Arbeiten als einer der populärsten zeitgenössischen Künstler der Pop Art etabliert.
Seine Werke stehen für begeisterte Lebensfreude und eröffnet einen liebevoll verspielten Blick auf die Welt, insbesondere auf seine Welt, den Big Apple - auf "My New York City".
Einen Teil seiner Werke werden bis zum 30.12.2106 in der Ausstellung der Stadtgallerie im Badehaus Bad Soden am Taunus zu sehen sein.
Neben den herrlich bunten neueren 3D-Grafiken werden auch ältere, grafische Sammlerstücke zu sehen sein. Als besonderes Highlight wird der originale Arbeitsplatz aus Rizzis Atelier in Soho gezeigt.
Aufgewachsen im New Yorker Stadtteil Brooklyn, studierte Rizzi Kunst in Florida. Während seines Studiums entwickelte er aus dem Wunsch heraus, Malerei und Skulptur miteinander zu verbinden,
seine charakteristische dreidimensionale Druckgrafik. Inspiration für seine Arbeiten fand der Künstler im schillernden New Yorker Großstadtleben - die Menschen, die Straßen, die Architektur.
Neben vielen bunten Gemälden und Zeichnungen entstanden Skizzen für die Druckgrafik. Er entwarf unter anderem Plattencover, Telefonkarten, Rosenthal-Porzellan und einen Boxmantel für Henry Maske.
In der Fußgängerzone steht nun ein Stück Berliner Mauer mit einem Motiv von James Rizzi, um auf die sehenswerte Ausstellung aufmerksam zu machen.
Leica Fotopunkt in Wetzlar (Hessen/DE) 1913/14 In Wetzlar erfindet Oskar Barnack die erste erfolgreiche Kleinbildkamera der Welt: die Ur-Leica. Seine Idee revolutioniert die Fotografie. Am Eisenmarkt…
4 Leica Fotopunkt in Wetzlar (Hessen/DE) 1913/14
In Wetzlar erfindet Oskar Barnack die erste erfolgreiche Kleinbildkamera der Welt: die Ur-Leica. Seine Idee revolutioniert die Fotografie. Am Eisenmarkt entsteht eines seiner ersten Bilder mit dieser Kamera.
Ziemlich genau von dieser Stelle fotografierte damals im Jahre 1913 Oskar Barnack dieses Motiv.

Der Leica Fotopunkt "Eisenmarkt" befindet sich in der Altstadt von Wetzlar (Hessen).
„Wir schämen uns für alle, die gegen uns schreien“ Der Künstler Mathias Weinfurter porträtierte den ehemaligen Fußball Eintracht Stürmer Anthony Yeboah mit dem Titel:
5 „Wir schämen uns für alle, die gegen uns schreien“ Der Künstler Mathias Weinfurter porträtierte den ehemaligen Fußball Eintracht Stürmer Anthony Yeboah mit dem Titel: "Wir schämen uns für alle, die gegen uns schreien".
Zu sehen an der Hauswand in der Melibocusstr. 86 in Frankfurt-Niederrad.

Für die Realisierung des 18 Meter hohen und zehn Meter breiten Wandbildes im Juni 2014 haben er und rund zehn Helfer 14 Tage lang täglich von morgens bis abends gearbeitet. Damit dies überhaupt möglich wurde, musste eine Hebebühne eingesetzt werden. Weinfurter sieht das Wandbild denn auch als Gemeinschaftsprojekt, das ohne die Unterstützung der vielen Freiwilligen – Fans und Kommilitonen – nicht möglich geworden wäre.

„Wir schämen uns für alle, die gegen uns schreien“, steht außerdem in großen roten Buchstaben auf der Fassade geschrieben. Das Zitat stammt aus einem offenen Brief, den Yeboah im Jahr 1991 zusammen mit den Fußballern Anthony Baffoe und Souleymane Sané geschrieben hatte. Es war einst ein Appell gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in den deutschen Fußballstadien. „Das Zitat haben wir gestrichen, der Rest wurde frei Hand gesprüht“, so Weinfurter, der selbst großer Eintracht-Fan ist. „Mir ist die Botschaft, die von dieser Arbeit ausgeht, sehr wichtig. Ich wollte schon immer ein solches Wandprojekt realisieren.“

Das neue Wahrzeichen für Toleranz im Stadtteil sehen nicht nur Fußgänger, sondern auch Menschen, die mit der S-Bahn daran vorbeifahren.
Gemälde von Ernst Ludwig Kirchner im Städel-Museum Frankfurt/M. entdeckt. Fast 90 Jahre blieb das Gemälde,
6 Gemälde von Ernst Ludwig Kirchner im Städel-Museum Frankfurt/M. entdeckt. Fast 90 Jahre blieb das Gemälde, "Szene im Cafe" (hier links im Bild), von Ernst Ludwig Kirchner, unentdeckt.
Dieses o.g. Bild befand sich unter dem Gemälde "Schlittenfahrt im Schnee" (hier rechts zu sehen) im gleichen Keilrahmen.
Dies war bei dem Maler Kirchner nicht unüblich, so schrieb er 1918 über seine Arbeitsweise "Es ging mir des öfteren so, dass 3 - 4 Leinwände übereinander gezogen wurden, wenn ich keine Keilrahmen hatte".
Das Bild "Schlittenfahrt im Schnee" war bis zum Tod des Künstlers 1938 in seinem Besitz, wechselte dann mehrfach den Eigentümer und kam 1987 als Schenkung des Frankfurter Unternehmers Kurt Möllgaard in den Besitz des Städelschen Museums-Vereins.
Erst jetzt bei einer technologischen Untersuchung im Atelier für Gemälderestaurierung wurde das 2.Gemälde entdeckt. Die originale Aufspannung sowie Spuren beider Grundierungen auf dem Keilrahmen belegen die Echtheit der Bilder vom Maler Kirchner.
Um beide Werke getrennt präsentieren zu können, wurde das Gemälde "Schlittenfahrt im Schnee" abgespannt und auf einem neuen Keilrahmen befestigt.

Wer war der Maler Ernst Ludwig Kirchner?
Ernst Ludwig Kirchner (* 6. Mai 1880 in Aschaffenburg; † 15. Juni 1938 in Frauenkirch-Wildboden bei Davos/Schweiz) war ein deutscher Maler und Grafiker und zählt zu den wichtigsten Vertretern des Expressionismus. Kirchner war ein Gründungsmitglied der Künstlergruppe Brücke. 1937 wurde sein Werk durch die Nationalsozialisten als „entartet“ gebrandmarkt. Über 600 dieser Werke wurden daraufhin verkauft oder zerstört. Ein Jahr darauf nahm er sich mit einer Schusswaffe das Leben.
[Quelle: wikipedia]
Blind Volumes Mit
7 Blind Volumes Mit "Blind Volumes" präsentiert die SCHIRN eien neue, eigens für die Rotunde der Kunsthalle konzipierte Installation der international bekannten Künstlerin Rosa Barba (*1972 in Agrigent, Italien, lebt in Berlin).
Rosa Barba hat sich seit Ihrem Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln vorwiegend mit dem Medium Film auseinandergesetzt und an einem neuen Begriff von Kino gearbeitet.
Mit ihren Filmen, Skulpturen und gedruckten Editionen hat sie in den letzten 15 Jahren ein konzeptuelles Werk von poetischer Dichte geschaffen.
Ihre Arbeiten gehen meist aus historischen oder ortsbezogenen Recherchen hervor und spüren verborgene Schichten und Ablagerungen des modernen Unterbewussten auf.
Neben längeren, im tradiotionellen 16mm -oder 35mm- Format produzierten Filmen entstehen skulpturale Objekte und räumliche Interventionen, in denen die Künstlerin die medialen und materiellen Komponenten des Filmischen untersucht.
Projektor (hier am rechten Bildrand zu sehen), Zelluloid, Licht und Sound werden dabei zu eigenständigen Akteuren in einem oft auch werkübergreifenden Dialog.

In dieser hier gezeigten Installation überführt die Künstlerin das filmische Prinzip der Montage in eine räumlich-archtiektonische Dimension.
Aus rund 80 identischen Stahlrahmen errichtet sie eine geometrisch verschachtelte Konstruktion, die ebenso an ein Depot oder Archiv erinnert.
Die 12 Meter in die Höhe ragende Struktur wird zur Bühne für eine dynamische Choreografie aus Bild, Licht und Klang. Auf verschiedenen Ebenen hat die Künstlerin eigene filmisch-skulpturale Arbeiten installiert, die sich zu einem performativen Zusammenspiel verbinden. [Diese Installation ist noch bis zum 8.1.2017 in der Rotunde an der SCHIRN in Frankfurt/M. zu sehen]
SPINNEN - Sonderausstellung im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt/M. Sie haben acht haarige Beine, weben tödliche Fangnetze und wickeln ihre Beute in silbrige Seide ein – Spinnen. Dass sie hochinteressante und außerdem…
8 SPINNEN - Sonderausstellung im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt/M. Sie haben acht haarige Beine, weben tödliche Fangnetze und wickeln ihre Beute in silbrige Seide ein – Spinnen. Dass sie hochinteressante und außerdem ästhetische Tiere sind, zeigt die aktuelle [15. Juli 2016 bis 8. Januar 2017] neue Sonderausstellung im Senckenberg Museum in Frankfurt am Main.
Das Farbbild rechts unten zeigt die "Rotbeinvogelspinne", bis zu 15cm Beinspannweite, kann bis zu 30 Jahren alt werden und ist im mexikanischen Staat Guerrero beheimatet.
Rund 40 verschiedene lebende Spinnentiere kann man aus nächster Nähe in Glasterrarien bestaunen, darunter die größte Spinne der Welt und die giftige schwarze Witwe. Immer donnerstags um 15 Uhr kann bei der Fütterung der spannenden Tiere zugesehen werden (Karten für die Fütterung erhalten Sie ab 14 Uhr nur an der Museumskasse; Teilnehmeranzahl ist begrenzt auf 75 Personen).
Die Ausstellung ist Teil des Programms „Kultur trifft Natur“ des Senckenberg Naturmuseums.